Oguzhan Gökal
Geschäftsführung IT
20.08.2025
Entscheidungen im Projekt fallen nur so gut aus wie die Daten, die ihnen zugrunde liegen. In vielen Bauprojekten liegen Kosten- und Projektdaten jedoch in unterschiedlichen Systemen. Projektentwicklungssoftware und Kostencontrolling-Tools arbeiten oft nebeneinander, ohne Daten automatisch auszutauschen.

Die Folge: fehlende Transparenz, verzögerte Entscheidungen und ein höheres Risiko für Kosten- und Terminüberschreitungen.
Abhilfe schafft eine standortunabhängige IT-Umgebung als Private-Cloud, in der alle relevanten Daten und Anwendungen zusammenlaufen und jederzeit zugänglich sind.
Warum der Weg in die Cloud für die Bauwirtschaft anders ist
Jede Branche hat bei Cloud-Migrationen ihre eigenen Herausforderungen.
In der Bauwirtschaft kommen jedoch Faktoren zusammen, die den Weg besonders machen – allen voran die starke Verankerung klassischer Branchenlösungen:
Ziel: Integration statt Austausch bestehender Systeme
Eine geschützte, standortunabhängige IT-Umgebung als Private-Cloud, die bestehende Software weiter nutzt, gezielt erweitert und über standardisierte Schnittstellen mit anderen Anwendungen verbindet, bildet die Grundlage für eine zukunftsfähige, integrierte IT-Landschaft.
Diese Umgebung bindet bestehende Fachanwendungen nahtlos in eine moderne IT-Struktur ein. Prozesse bleiben vertraut, Daten fließen automatisch zwischen den Systemen, und alle Beteiligten arbeiten mit derselben aktuellen Informationsbasis – unabhängig von Standort oder Endgerät.

Warum viele Anwendungen unterwegs an ihre Grenzen stoßen
Viele Unternehmen nutzen bereits Microsoft 365 oder Online-Speicher.
Der Knackpunkt liegt bei branchenspezifischer Software: Lösungen für Kostenverfolgung, Projektcontrolling oder Bauzeitenplanung sind häufig nicht für mobilen bzw. standortunabhängigen Zugriff optimiert.
Unsere Lösung: Wir machen diese Anwendungen in einer geschützten, standortunabhängigen Private-Cloud sicher nutzbar – unabhängig vom Standort:
Praxisbeispiel:
Für die Kostenverfolgungssoftware COOR haben wir den Desktop-Client als sichere Web-App im Browser verfügbar gemacht. Der Zugriff erfolgt über ein VPN, sodass Projektbeteiligte jederzeit aktuelle Zahlen im Blick haben – ob im Büro, beim Investorengespräch oder unterwegs.
Darüber hinaus haben wir COOR mit weiteren zentralen Systemen verbunden – darunter DATEV für Finanz- und Buchhaltungsprozesse sowie DocuWare für das Dokumentenmanagement.
Das Ergebnis: Durchgängige Workflows, in denen Daten nur einmal erfasst werden müssen und sofort in allen relevanten Anwendungen zur Verfügung stehen.
Erfolgreiche Migrationsstrategie ohne Projektstillstand
Eine Cloud-Migration ist nicht nur ein Softwarewechsel, sondern eine tiefgreifende Umstellung der IT-Umgebung.
Damit der laufende Betrieb nicht unterbrochen wird, braucht es ein strukturiertes technisches Vorgehen:
In der Bauwirtschaft ist eine Cloud-Migration vor allem eine Integrationsaufgabe:
Bewährte Fachanwendungen müssen in eine moderne, sichere IT-Umgebung eingebunden werden, ohne ihre Funktionalität zu verlieren.
Dabei geht es weniger um den Austausch von Systemen, sondern um deren intelligente Vernetzung – inklusive sicherem, standortunabhängigem Zugriff.
Das Ergebnis ist eine geschützte, standortunabhängige IT-Umgebung, die allen relevanten Akteuren den benötigten Zugriff bietet – jederzeit, überall und ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Performance.
Damit stehen jederzeit aktuelle und konsistente Daten zur Verfügung, Entscheidungen können schneller und fundierter getroffen werden, und alle Systeme arbeiten als ein vernetztes Ganzes.